Silbergrüner Bläuling
Der Bestand des Silbergrünen Bläulings ist im Mittelland infolge Intensivierung der Landwirtschaft und Dünung von Magerwiesen fast verschwunden und nur noch sehr lokal anzutreffen. Im Kanton Zürich fliegt er zur Zeit nur noch vereinzelt in nördlichen Kantonsteilen. Er besiedelt sonnige, warme Magerwiesen und offene Standorte mit Hufeisenklee.

Der Silbergrüne Bläuling überwintert im Eistadium an der Futterpflanze. Die Raupe ernährt sich von Hufeisenklee und ist – wie viele Bläulinge – oft von Ameisen umgeben. Der Falter fliegt von Juli bis ca. September und bevorzugt Skabiosenflockenblumen, Dost und Schmetterlingsblütler. Im Gegensatz zum meist braunen Weibchen ist das Männchen auf der Oberseite hell silbrig bis grünblau gefärbt.

Dem Silbergrünen Bläuling wird durch die Erhaltung und Förderung von trockenen Magerwiesen mit Hufeisenklee und durch die Förderung von Lichten Wäldern in trockenen Lagen geholfen. Er gilt zusammen mit dem Himmelblauen Bläuling (Polyommatus bellargus) als Magerwiesenzeiger.

 

In der Gemeinde Dättlikon konnte der Silbergrüne Bläuling im 2009 nur noch an einer Stelle nachgewiesen werden. Durch die Auflichtung von Wäldern und Waldrändern und der Vernetzung von Magerstandorten mit Hufeisenklee wird der Lebensraum für den Silbergrünen Bläuling im Schmetterlingsprojekt Dättlikon aufgewertet. Im Schmetterlingsprojekt Gentner in Eglisau findet dieser Falter ebenfalls noch geeigneten Lebensraum.

 

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Foto: M. Haab
Silbergrüner Bläuling (Polyommatus coridon)

Foto: M. Haab
Silbergrüner Bläuling (Polyommatus coridon
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