Idas-Bläuling

Den Idas-Bläuling kann man mit etwas Glück in den Bergen noch in Schwärmen antreffen – im Mittelland ist er jedoch selten geworden. Der Falter wird in Lebensräumen mit offenen Bodenstellen wie Flurwegen oder Sand- und Kiesgruben angetroffen. Natürlich dürfen in einem geeigneten Lebensraum auch die Raupenfutterpflanzen wie z.B. verschiedene Schmetterlingsblütler nicht fehlen.


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Foto: M. Haab

Idas-Bläuling Männchen (Lycaeides idas)


Foto: A. Krebs

Idas-Bläuling Weibchen (Lycaeides idas)

 

Die Raupen des Idas-Bläulings sind meist von Ameisen umgeben. Andere Schmetterlingsraupen werden normalerweise von Ameisen angegriffen. Der Idas-Bläuling nutzt sie jedoch zu seiner Verteidigung. Deshalb scheidet die Raupe zur Anlockung ihrer „Ameisen-Bodyguards“ ein zuckerhaltiges Sekret aus.
Das Grubenareal „Oberboden“ und das Gebiet „Gentner" weisen viele offene Stellen und genügend Raupenfrass- und Nektarpflanzen auf, weshalb der Idas-Bläuling erfolgreich wieder angesiedelt werden konnte.

 

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Foto: M. Haab

Foto: A. Krebs