Gelbringfalter (Lopinga achine)

Der Gelbringfalter ist eine der bedrohtesten Arten des Kanton Zürich. Es gibt nur noch Vorkommen im Tösstal und im Raum Albiskette – Sihltal. Wird dieser Falter mit seinen typischen grossen, schwarzen, gelb umrandeten Augen nicht spezifisch gefördert, stirbt er mit grosser Sicherheit innerhalb der nächsten Jahrzehnte aus. Seine Lebensräume sind Mischhabitate zwischen Wald und Freiland, sogenannte offene oder lichte Wälder. Durch Brennholznutzung, Waldweide, Streue- und Heunutzung kamen früher nur wenige Büsche und Jungbäume in den Wäldern auf. Dadurch drang immer viel Licht bis auf den Waldboden, wo artenreiche Wiesen gediehen. Da diese Nutzungen unserer Wälder aufgegeben wurden, verschwanden die Lebensräume der Offenwaldarten weitgehend. Nur durch Auslichtungen und intensive Nachpflege (Bekämpfung von Verbuschung, Mahd etc.) können lichte Wälder geschaffen werden bzw. erhalten bleiben.
Der Schmetterlingsverein setzt sich v.a. im Projekt „Wellenauerberg“ für den Gelbringfalter ein.


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transpFoto: A. Rey